24. März 2021

Länge ist nicht alles, aber wichtig

MIC & CAM
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Show Notes

Länge ist gewissermaßen relevant, aber nicht der heilige Gral. Jeder Podcaster möchte, dass sein Podcast eine möglichst hohe “Durchhörquote” hat, also den Prozentsatz zu dem eine Folge gehört wird. Wenn du also drei Stunden einfach nur da sitzt und über deinen Alltag redest, dann mag das für einige interessant sein und vielleicht sogar bei deiner Zielgruppe bei einer “Erfüllung” von 30 – 50 Prozent landen… aber ist das dein Ziel?

Gehen wir einmal davon aus, dass du einen Podcast machst mit Gästen oder im dynamischen Duo. Ihr redet, diskutiert und unterhaltet euch über Allerlei und ihr habt den Zuhörer so richtig am Wickel, dass er nicht aufhören will… und dann hält der Bus an und sie er oder wer auch immer hört muss aussteigen. Das könnte der Todesstoß für das weitere Hören werden.

Es gab wieder einmal eine Studie zu dem Thema, die aus den USA kommt, und dort pendelt der Durchschnittshörer etwas weniger als eine halbe Stunde. Das wiederum erklärt dann auch, wieso eine Folge, die 26 Komma VIER Minuten lang ist eher bis zum Ende gehört wird als eine, die 18 oder 35 Minuten lang ist… Wenn du also die Chance hast, dass dein Podcast etwa 26 Minuten lang ist, dann nutz diese Chance oder mach ihr erheblich kürzer… danach kannst du dann auch wieder bis zur 50 Minuten-Grenze sabbeln – quasi ohne Verluste.

Das sind jetzt natürlich nur Zahlen ohne Emotion oder ähnliches, aber ein wenig Wahrheit scheint in dieser Aussage zu stecken. Fasse dich gewissermaßen kurz ist schließlich noch immer in Mode.

Das Bild zu der Analyse findest du übrigens auf Twitter.